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  • Naturlexikon

Flüsse in Bayern

Ein Fluss definiert sich über die Menge des Wassers, die er führt, die Geschwindigkeit, mit der er fließt und seine Länge, Breite und Tiefe. Diese Kennzahlen werden dafür genutzt, um ihn von den Bächen, die in ihn einmünden, abzugrenzen.  

Im Laufe eines Jahres unterliegt ein Fluss starken Veränderungen bezüglich des Pegelstandes und demnach der Wassermenge, was an seinen pflanzlichen und tierischen Bewohnern nicht spurlos vorübergeht. In ruhigerem Zustand bietet ein Fluss die besten Lebensbedingungen für seine Bewohner.

In Deutschland hat Bayern mit über 1400 Quadratkilometern knapp gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern die größte mit Wasser bedeckte Fläche. Bayern wird auf einer Gesamtlänge von knapp 100.000 Kilometern mit Flüssen, Bächen und Gräben durchzogen. Davon sind gerade mal 20% in gutem Zustand, mehr als die Hälfte in mäßigem und ein Viertel in schlechtem Zustand (laut Flussbericht der bayerischen Staatsregierung). Auch stehen 90% der einheimischen Fischarten auf der roten Liste bedrohter Tierarten.

Deswegen werden in den nächsten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um Wasserqualität und Lebensbedingungen zu verbessern. Vor allem die Flussauen sollen renaturiert, Fischtreppen angelegt und Hochwasserschutzmassnahmen verbessert werden.