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  • Naturlexikon

Seen in Bayern

In Bayern gibt es über 200 natürliche Seen, die größer 3 Hektar sind. Daneben existieren eine Unmenge an künstlichen Seen wie z.B. Stau- und Baggerseen.
Als See wird eine dauerhaft mit Wasser gefüllte Vertiefung in der Erdoberfläche bezeichnet, die durch Quellen, Fließgewässer und Niederschläge gespeist wird. Ein See stellt ein überwiegend geschlossenes Ökosystem dar, welches als natürlicher See meist einen Zu- und Abfluss besitzt. Zu- und Abfluss-Menge sind in der Regel gegenüber der Gesamtwassermenge des Sees gering. Ein See weist im Gegensatz zu einem Bach oder Fluss kein Gefälle oder eine starke Strömung auf. Sie dienen als Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren und zusätzlich als Wasserspeicher und zur Trinkwassergewinnung. Außerdem stellen sie eine willkommene Freizeit- und Erholungsmöglichkeit dar.
Seen entstehen entweder durch Gletscherwirkung (Glazialsee), durch Bergquellspeisung, durch eine Erdplattenverschiebung oder sind vulkanischen Ursprungs.