Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Höglwörther See

Höglwörther See
Höglwörther See
© Lieke Zett | Quelle | Lizenz

Der Höglwörther See im Berchtesgardener Land ist zugleich Anziehungspunkt für Menschen und Refugium für Tiere: Zum einen ist das überwiegend im Wald gelegene Gewässer einer der wärmsten Badeseen Bayerns und erfreut die Besucher mit vielen Erholungsmöglichkeiten.

Zum anderen sind dort auch viele Tierarten zu finden. So gibt es dort etwa Barsche, Aale, Hechte, Karpfen und Blässhühner. Früher lebten im Höglwörther See auch Krebse

Dieses Miteinander von Mensch und Tier mahnt aber auch zu einer besonderen Verantwortung und Rücksichtnahme, worauf Schilder am See immer wieder hinweisen. Nicht zuletzt dann, wenn es darum geht, die vielfältigen Schilfarten zu schonen.

Der See verlandet zunehmend

Den Höglwörther See liegt in der Gemeinde Anger. Er existiert seit ca. 10.000 Jahren. Damals schmolz der Saalachgletscher ab und ließ das Gewässer entstehen. 

Er liegt 532 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 13,5 ha. Die Länge beträgt 523 m und die Breite 414 m. An seiner tiefsten Stelle misst er 6,40 m. Der Untergrund im Badebereich ist moorig bis sandig. Das Gewässer verlandet zunehmend, was heißt, dass die Wasserfläche ab- und die Menge an Wasser- und Sumpfpflanzen zunimmt.

Im Osten des Sees findet man auf einer Halbinsel das Kloster Höglwörth samt Rokokokirche, das man 1125 gründete und 1817 auflöste. Vor der fortschreitenden Verlandung in der Neuzeit befand es sich auf einer Insel. Mit Wörth bezeichnete man früher eine Insel.