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  • Naturlexikon

Bäume

Bayern ist zu über einem Drittel mit Wald auf einer Fläche von 2,5 Millionen Hektar bedeckt und damit das waldreichste Bundesland Deutschlands.
Laubbäume würden von Natur aus das Erscheinungsbild der bayerischen Wälder bestimmen. Jedoch orientierte sich die Forstwirtschaft in den letzten Jahrhunderten vermehrt an schnell wachsenden Nadelbaumarten, um den stetig steigenden Holzbedarf zu decken. Deshalb bestehen die Wälder heutzutage zu zwei Dritteln aus Nadelbäumen und nur noch zu einem Drittel aus Laubbäumen.  
Dabei dominieren stark die Fichte und Kiefer, die weit über die Hälfte des momentanen Waldbestands ausmachen. Buche und Eiche sind dagegen mit knapp 20% bedeutend schwächer vertreten.
Mittlerweile findet jedoch ein ökologisches Umdenken zugunsten der Laubbäume statt, da diese sich als extrem wichtig für die Gesundheit des Waldbodens herausgestellt haben. Heute ist jeder zweite Baum unter 20 wieder ein Laubbaum. Neben den jungen aufgeforsteten Bäumen gibt es in Bayern über drei Millionen Bäume, die über 200 Jahre alt sind.

Die bedeutendsten Laubbaumarten in Bayern neben Buche und Eiche sind:

Esche
Ahorn  
Birke
Erle
Ulme
Pappel
Weide
Linde

Die wichtigsten Nadelbaumarten in Bayern neben Fichte und Kiefer sind:

Lärche
Tanne
Douglasie