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  • Naturlexikon

Douglasie (Pseudotsuga menziesii)

Douglasie
Douglasie
© Tim Sheerman-Chase | Quelle | Lizenz
Douglasien-Zweig
Douglasien-Zweig
© Andrey Zharkikh | Quelle | Lizenz

Bei der Douglasie handelt es sich um eine von David Douglas (schottischer Pflanzensammler, 1799-1834) aus Nordamerika eingeführte Nadelbaumart, die in Bayern aber schnell heimisch geworden ist und mittlerweile 2% des hiesigen Waldbestands ausmacht.
Die Douglasie ist mit zum Teil über 60 Metern eine der höchsten Baumarten weltweit und stellt auch den höchsten Baum Bayerns (Forstbetrieb Heigenbrücken, 62 Meter, ca. 110 Jahre alt). Ebenfalls beeindruckend ist das mögliche erreichbare Alter von bis zu 1400 Jahren.   
Die besten Vorraussetzungen für das Wachstum der Douglasie sind sauerstoffreiche, leicht saure und erdreiche Böden mit genügend Feuchtigkeit, da vor allem die jungen Bäume leicht austrocknen. Das erklärt auch ihre Empfindlichkeit in den ersten Jahren gegenüber zu großer Sonneneinstrahlung und länger anhaltenden Frostperioden. Ist die Rinde anfangs noch dünn und silbergrau, verdickt sie im Alter zusehends und wird schließlich grau- bis rotbraun, ein Umstand, der viele Käfer- und Pilzarten anlockt, die sich dort ansiedeln. 
Das harte und zugleich elastische Holz der Douglasie ist dagegen äußerst widerstandsfähig was Insekten und Pilze anbelangt. Es kann sowohl im Außenbau- als auch im Innenbaubereich eingesetzt und für dekorative Möbelstücke benutzt werden.