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  • Naturlexikon

Alpen-Ziest

Alpen-Ziest
Alpen-Ziest
© HermannSchachner | Quelle | Lizenz
Alpen-Ziest
Alpen-Ziest
© HermannSchachner | Quelle | Lizenz

Wildbienen und Hummeln lieben ihn: Der Alpen-Ziest (Stachys alpina) ist ein hervorragender Nektarlieferant und bietet mit seinen Härchen zudem Material für den Nestbau. Die Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (die Blütenkronen assoziiert man bei dieser Familie mit Ober- und Unterlippe) lockt mit seinen hellviolett bis rosa gefärbten Blüten die Insekten an.

Blätter ähneln der Brennessel
Der Alpen-Ziest ist eine Wildstaude. Er wächst als sommergrüne, ausdauernd krautige Pflanze und wird zwischen 30 und 100 cm hoch. Stängel, Blätter und Blütenkrone sind behaart. Die grünen, gezackten Blätter kann man auf den ersten Blick für Brennessel-Blätter halten.

Wo er wächst
Die Pflanze wächst, wie der Name bereits andeutet, in alpinen Lagen, etwa in den bayerischen Alpen. Man findet sie auf einer Höhe zwischen 400 und 1950 Metern. Sie benötigt kalkhaltigen Boden und wächst bevorzugt auf Waldlichtungen und Wegrändern; weiterhin braucht sie Schatten oder Halbschatten. Die Blütezeit ist zwischen Juli und Oktober.

Bestand in Bayern
In Bayern befindet sich der Alpen-Ziest auf der Roten Liste mit dem Vermerk Vorwarnstufe; in der Roten Liste Deutschland listet man ihn als ungefährdet.