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  • Naturlexikon

Falscher Jasmin (Philadelphus coronarius)

Falscher-Jasmin-Strauch
Falscher-Jasmin-Strauch
© Martin Stone (martinrstone) | Quelle | Lizenz
Falscher-Jasmin-Blüten
Falscher-Jasmin-Blüten
© Ava Babili | Quelle | Lizenz

Dieser Strauch betört die Sinne: Der Falsche Jasmin dringt mit seinem süßlichen Geruch in die Nase und fällt mit den hellweißen Blüten ins Auge. Er ist in deutschen Gärten als Zierstrauch sehr beliebt, da er anspruchslos bei der Pflege ist. 

Er wächst sehr dicht und kann, je nach Sorte, bis zu 4 Meter hoch werden. Rund 60 Sorten existieren, man kennt etwa solche wie „Dame Blanche“, „Mont-Blanc“ oder „Aureus“.

Verwechslungsgefahr besteht mit dem Echten Jasmin hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes und des Duftes. Der Echte Jasmin, Jasminum officinale, ist jedoch Teil der Familie der Ölbaumgewächse.

Unter vielen Namen bekannt

Der Falsche Jasmin entstammt der Familie der Hortensiengewächse und ist unter vielen Namen bekannt. Dazu gehören die Bezeichnungen Europäischer bzw. Blasser Pfeifenstrauch und Sommer- bzw. Bauernjasmin. 

Insekten, darunter insbesondere Bienen, fliegen den Strauch äußerst gerne an. Wer es also gerne lebhaft und duftend in seinem Garten hat, ist mit dem Falschen Jasmin gut bedient. Alternativ kann man den Strauch auch weiter entfernt von Sitzgelegenheiten pflanzen.

Standortbedingungen und Zuchttipps

Der Falsche Jasmin ist, wie bereits erwähnt, ziemlich pflegeleicht. Man sollte freilich nicht vergessen, den Strauch angemessen zu gießen. Er wächst gut, wenn er viel Sonne genießen kann. 

Hierbei gilt: Je sonniger der Standort, desto prächtiger entwickeln sich die Blüten. Der Boden ist idealerweise mit genügend Nährstoffen ausgestattet. Triebe müssen erst in höherem Alter beschnitten werden, damit sie wieder prächtig wachsen.

Der Strauch ist in der Regel auch gut für den Winter gewappnet: Frost kann ihm nichts anhaben. Allerdings ist der Falsche Jasmin anfällig für den Befall durch Blattläuse, vor allem durch die Schwarze Bohnenlaus. 

Wenn man aber natürliche Feinde wie z.B. den Marienkäfer fördert oder schonende Insektizide einsetzt, wird man sie schnell wieder los. Auch Mischkulturen können helfen, denn sie bringen ihre eigenen Nützlinge und Schädlinge mit und sorgen dafür, dass sich Schädlinge nicht übermäßig verbreiten.