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  • Naturlexikon

Aubergine (Solanum melongena)

Aubergine
Aubergine
© quisnovus | Quelle | Lizenz

Die Aubergine oder Eierfrucht gehört zur Familie der Nachtschatten-
gewächse (Solanum), stammt ursprünglich aus den asiatischen Subtropen und wurde von den Arabern im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht, wo zunächst die Italiener sie kultivierten.
Existiert in Fernost eine gewisse Artenvielfalt, etwa Erbsenauberginen, Schlangenauberginen, weiß-lila marmorierte Auberginen (Slim Jim) oder gelblich-weiße Sorten (daher der Name Eierfrucht) ist in Europa und somit auch in Deutschland nahezu ausschließlich eine länglich-keulenförmige Sorte mit dunkelvioletter Schale bekannt.
Diese Beerenfrucht wird auch vorwiegend in Bayern angebaut und zwischen Juli und Oktober unreif geerntet. Aufgrund ihres Gehaltes an Bitterstoffen und Giften wie Solanin und Nikotin sollten sie nicht unreif verzehrt, sondern gebraten, gedünstet oder gekocht werden. Die Blüten finden leicht angedünstet als Delikatesse ebenfalls Verwendung.
Ursprünglich sind Auberginen mehrjährige, 50-150 cm hohe, krautige Pflanzen, die jedoch einjährig kultiviert wurden. Die Stängel und Blätter erscheinen grau bis violett behaart. Die wechselständig wachsenden Blätter selbst sind länglich-oval, 10-20 cm lang und 5-10 cm breit. Die teils nach vorne fallenden, weiß-violetten Blüten stehen einzeln in den Stängelachseln.