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  • Naturlexikon

Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis L.)

Blumenkohl
Eingetopfter Blumenkohl
© Irene Grassi | Quelle | Lizenz

Der Blumenkohl, auch Karfiol, Käsekohl, Traubenkohl oder Italienischer Kohl genannt, stammt mit größter Wahrscheinlichkeit aus Kleinasien und wurde aus dem Gemüsekohl (Brassica oleracea) kultiviert. In Bayern wurde er erstmalig im 16. Jahrhundert in Bamberg angebaut.
Die fleischigen Blütenstände stehen bereits im ersten Jahr als Kopf zusammen und werden vor der Blüte und Samenbildung als Gemüse geerntet. In Deutschland findet die Freilandernte des in nährreichen Boden und sonnigen Lagen wachsenden Blumenkohls von Mai bis Oktober statt. Damit er wegen zu hoher Sonneneinstrahlung nicht vergilbt, werden die Felder häufig abgedeckt. Auch werden sie im Gegensatz zum Broccoli vor Öffnung der Hüllblätter eingeholt.
Eine grüne, spitzer zulaufende Variante des Blumenkohls, der hierzulande ebenfalls immer beliebter wird, ist der Romanesco.