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  • Naturlexikon

Gartenbohne (Phaseolus vulgaris)

Gartenbohne
Gartenbohne
© Carl E. Lewis | Quelle | Lizenz

Die Gartenbohne gehört zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist ausschließlich als Kulturpflanze bekannt. Ihre Abstammung aus Südamerika ist archäologisch belegt. Dort stellte sie neben Mais und Kürbis eine der Hauptnahrungsquellen dar.
Sie wird der Wuchsform nach als Busch- oder Stangenbohne unterschieden.  
Es handelt sich bei der Gartenbohne um eine einjährige Pflanze mit dreijährigen Blättern, Seitentrieben und flacher Wurzel mit vielen Seitensträngen.
Die Stangenbohne erreicht eine Höhe von 2-4 m, wobei sie sich immer links an der Befestigung herum windet. Bei der Buschbohne ist eine Höhe von 30-60 cm zu verzeichnen.
Bei beiden Arten stehen die traubenförmigen, zumeist sich selbstbestäubenden, etwa 1-2 cm langen Blüten wechselständig.
Die 5-25 cm langen Hülsen können die unterschiedlichsten Formen hervorbringen und auch die Farben sind sehr variabel: grün, gelb, blau oder lila-gestreift. Selbiges gilt für die in der Größe stark variierenden Samen, die braun, weiß oder rot-weiß-marmoriert erscheinen können.
Nach der Sojabohne besitzt die Gartenbohne den höchsten Eiweißgehalt.
Aufgrund der für den Menschen giftigen Lektine ist ein Abkochen dringend notwendig.