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  • Naturlexikon

Kürbisse (Cucurbita)

Kürbis
Kürbis mit Blüte
© Maja Dumat (blumenbiene) | Quelle | Lizenz

Die Kürbisse bilden die eigene Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), von der insgesamt fünf unterschiedliche Arten kultiviert wurden, wobei die drei wirtschaftlich bedeutendsten der Garten-, Moschus- und Riesen-Kürbis sind. Das fand vor ungefähr 10.0000-80000 Jahren in allen südlicheren, warmen Gebieten Amerikas statt, wie archäologische Samenfunde belegen. Als eine der ersten Pflanzenarten wurden Kürbis-Samen bereits im Jahre 1498 aus der Neuen Welt von Kolumbus nach Europa gebracht und dort sogleich angebaut.
Der Kürbis ist zumeist eine einjährige, krautige, kletternde oder niederliegende Pflanze mit Fadenwurzeln, Riesenblättern, drei- bis siebenfach verzeigten Stängeln und langstieligen, gelben Blüten. Nach der Bestäubung, die durch Fluginsekten erfolgt, trägt der Kürbis als Früchte verschieden große, dickschalige Panzerbeeren, die eine Vielzahl an Samen enthalten.
Die häufigsten Verwendungsformen des säurelosen und wenig Zucker enthaltenen Fruchtfleisches ist die Zubereitung als Suppe. Die Kerne dagegen können wie Nüsse geröstet werden oder dienen zur Herstellung von Öl.