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  • Naturlexikon

Mangold (Beta vulgaris subsp. vulgaris)

Mangold
Mangold
© Andreas Thell | Quelle | Lizenz

Der Mangold oder Krautstiel gehört zur Familie der Fuchsschwanz-
gewächse (Amaranthaceae). Es existieren zwei unterschiedliche Anbau-Arten: Rippen- oder Stielmangold und Schnitt- oder Blattmangold.
Beim Stielmangold wird der weiße oder rötliche Stiel wie Spargel zubereitet und gegessen. Er gilt als aromatischer als der winterharte Blattmangold, der nach jedem Schnitt wieder neu nachwächst. Die rübenförmige Wurzel wird dagegen nicht verspeist.
Die spinatähnliche Pflanze verfügt über langgestielte, bis zu 30 cm lange, gelbe oder grüne Blätter, die entweder gekräuselt oder glatt sein können. Die Aussaat erfolgt im März und April oder im Juli und August und ist für gewöhnlich nach 80-90 Tagen erntereif. In der Nähe von Spinat sollte Mangold nicht angebaut werden, da die beiden Pflanzen unangenehme Wechselwirkungen aufeinander ausüben (Allelopathie).
Mangold enthält eine Menge Vitamin K, Spuren von Vitamin A und E und zusätzlich viele Mineralstoffe. Außerdem sollte er wegen des erhöhten Oxalsäuregehalts nur gekocht gegessen werden.