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  • Naturlexikon

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera)

Rosenkohl
Rosenkohl
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Der Rosenkohl, auch Brüsseler Kohl (Choux de Bruxelles) oder Sprossenkohl genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Seit dem späten 16. Jahrhundert wurde der Rosenkohl zunächst im Umland von Brüssel kultiviert, bevor er dann ab Anfang des 19. Jahrhunderts in weiten Teilen Europas allgemein als beliebtes Wintergemüse galt.     
An einem geraden, 50-90 cm hohen Stängel entwickeln sich trauben-
artig die Rosen nicht unähnlichen, grünen Minikohlschösslinge, die abgeerntet dann als Rosenkohl bezeichnet werden. Die zweijährige, winterharte, viel Pflege erfordernde Pflanze treibt erst nach einer Überwinterung aus den nicht abgeernteten Knospen Blüten.
Die Aussaat im Freiland findet im April und Mai statt, die Röschen bilden sich im Spätsommer und die Ernte ist dann von Oktober bis Dezember.
Rosenkohl sollte auf keinen Fall in der Nähe anderer Kreuzblütler angebaut werden, da diese eine gegenseitige Unverträglichkeit besitzen.
Neben Vitamin A, B2 und C enthält Rosenkohl viele Mineral- und Ballaststoffe und wird vor allem für sein nussartiges Geschmacksaroma geschätzt.