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  • Naturlexikon

Spargel (Asparagus officinalis)

Spargel
Sprießender Spargel
© Rob Ireton | Quelle | Lizenz

Spargel bildet die eigene Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), die krautige bis strauchartige Pflanzen mit kurzem, ausdauerndem Wurzelstock bilden.
Erstmalig wurde der Spargel im 16. Jahrhundert in Deutschland kultiviert, während er in chinesischen Schriften bereits vor 5000 Jahren Erwähnung fand.
Er kann eine Höhe von bis zu 150 cm bei aufrechtem Wuchs erreichen. An den verzweigten, grünen Stängeln wachsen nadelartige Blätter und kleine, weißliche Blüten, aus denen sich bei den weiblichen Pflanzen rote Beerchen entwickeln. Allerdings gibt es heutzutage nur noch wenig beerentragenden Spargel, da fast ausschließlich hybride Spargelarten angebaut werden.
Die Ernte erfolgt im Mai und Juni, wobei der unterirdisch geerntete Spargel weiß erscheint, während der oberirdische eine grüne Farbe annimmt. Um letzteres zu verhindern werden Spargelfelder oftmals mit schwarzen Planen abgedeckt.    
Die wichtigsten Spargelgebiete in Bayern befinden sich in Schrobenhausen (Oberbayern), in Abensberg (Niederbayern), im Knoblauchsland bei Nürnberg und in Schwabach und Bamberg (alle Franken).