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  • Naturlexikon

Tomate (Solanum lycopersicum)

Tomate
Tomatenstrauch
© Ting Chen (Ting Chen, Wing)
Quelle | Lizenz

Die Tomate, in Österreich auch Paradeiser genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie stammt ursprünglich aus der Gegend des heutigen Peru und wurde von Columbus als Zierpflanze mitgebracht. Lange Zeit galten die Früchte als giftige Erzeuger von Liebesirrsinn, weshalb sie auch als Gold- oder Liebesapfel bezeichnet wurden.
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Tomate als Gemüsepflanze in Italien etabliert, in Deutschland dann gegen 1890.  
Tomatenpflanzen wachsen zunächst aufrecht, später kriechend oder niederliegend. Einzelne Stängel von über 3 m Länge sind dabei keine Seltenheit. Die Stängel selbst sind maximal 15 mm dick und durchgehend mit Haaren versehen. Daran sitzende, unpaarig gefiederte Blätter werden 10-35 cm lang und 7-10 cm breit.
Die gelben, sternförmigen Blütenstände können 10 cm lang werden und bestehen aus 5-15 Einzelblüten.
Bei den Tomatenfrüchten handelt es sich um Beeren, die je nach Sorte einen Durchmesser von 1,5-10 cm haben und beinhalten in der Mitte ihres Fruchtfleisches eine Unmenge von Samen.
Je nach Züchtung ist auch die Farbe variierend (rot, gelb, grün, weiß oder schwarz) und die Form (rund, ei- oder flaschenförmig).
Die in Bayern häufigste Anbauform ist die im Gewächshaus, wo zumeist Hummeln für die Bestäubung eingesetzt werden.