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  • Naturlexikon

Weißkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. alba)

Weißkohl
Weißkohl
© Pablo F. J. | Quelle | Lizenz

Der Weißkohl, auch Weißkraut oder Kappes genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und wird in Deutschland seit dem 18. Jahrhunderts angebaut.
Die meist mehr oder weniger geschlossenen Weißkohlköpfe verfügen über Deckblätter und wachsen eng anliegend am Boden.
Nach Entfernung der Deckblätter können die Kohlköpfe zwischen
200 g und 5 kg wiegen. In Deutschland wird ein Großteil der Ernte,
die je nach Sorte und Aussaat bei einer Wuchszeit von 2-4 Monaten zwischen spätem Frühjahr und frühem Winter erfolgen kann, zu Sauerkraut verarbeitet. Aber auch eine Zubereitung als Salat, in Eintöpfen und Suppen, als Gemüse oder als Krautwickel ist je nach Landstrich beliebt.  
Im Weißkohl sind eine Menge Vitamin C und Senfölglykoside enthalten, die vor allem Mangelerscheinungen wie z.B. Skorbut vorbeugen, aber auch besonders in flüssiger Form bei Verdauungsbeschwerden helfen.
Neben den runden Weißkohlköpfen werden auch Züchtungen wie Spitzkraut, Filderkraut und Jaroma-Kohl angeboten.