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  • Naturlexikon

Gewöhnliches Zittergras (Briza media)

Gewöhnliches Zittergras
Gewöhnliches Zittergras
© David Evans (dave-pemcoastphotos.com)
Quelle | Lizenz

Das Gewöhnliche Zittergras, auch als Mittleres oder Gemeines Zittergras bezeichnet, ist ein ausdauerndes, rasenbildendes, dekoratives Ziergras mit unterirdischen Ausläufern, das zur Familie der Süßgräser gehört. Es ist die einzige in Deutschland vorkommende Zittergrasart, die jedoch im Rückgang begriffen ist.
Die aufrechten Halme erreichen eine Wuchshöhe von 20-100 cm. Die am Rand angerauten, ansonsten glatten Blattspreiten werden bis zu 15 cm lang und 2-4 mm breit. Ebenfalls glatt erscheinen die geschlossenen Blattscheiden. Das Blatthäutchen ist 1-2 mm lang.
An der ausgebreiteten Rispe sitzen an rauen, dünnen, zum Teil geschlängelten Ästen die 4-7 mm langen, herzförmigen, grün oder purpur schimmernden Ährchen, die im Mai und Juni 5-10 Blüten tragen. Die Hüllspelzen sind deutlich kleiner als die Ährchen.
Wähend der Fruchtzeit verbreiten sich die Spelzfrüchte als Ballonflieger oder Regenschwemmlinge.
Das Gewöhnliche Zittergras siedelt an Waldrändern, in mageren Wiesen und Weiden auf leicht feuchten bis trockenen, mineralreichen Böden. Dünger und Staunässe werden schlecht vertragen.
Als Untergras wird das Zittergras vom Vieh gerne gefressen.