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  • Naturlexikon

Ringelblume (Calendula officinalis)

Eine Ringelblume geht auf
Eine Ringelblume geht auf
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Die Ringelblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine uralte weit verbreitete Heilpflanze.
Früher wurden die jungen gelb-orangenen Blüten in der Küche als Safranersatz  zum Einfärben der Speisen verwendet. Erhalten hat sich der naturheilkundliche Einsatz als Teezubereitung, der blutreinigend, krampflösend und menstruatuionsfördernd wirkt. Des Weiteren werden getränkte Wickel eingesetzt, die bei Geschwüren und Entzündungen hilfreich sind. Am bekanntesten ist aber die Ringelblumensalbe, die auf Wunden und Quetschungen aufgetragen, den Heilungsprozess beschleunigt.
Die Ringelblume hat stark verzweigte, fleischige, leicht behaarte Stängel, aus denen ein klebriger Saft austritt, wenn sie umknicken. Ebenfalls behaart sind ihre länglichen Blätter. Von Juni bis Oktober tragen die Ringelblumen an den Stängelspitzen gelb-orangene Strahlenblüten.