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  • Naturlexikon

Weißer Senf (Sinapis alba), Schwarzer Senf (Brassica nigra)

Weißer Senf
Weißer Senf
© Cliff (cliff1066™) | Quelle | Lizenz
Schwarzer Senf
Schwarzer Senf
© Matt Lavin | Quelle | Lizenz

Der Senf gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und ist eine der ältesten Gewürzpflanzen.
Schwarzer Senf ist von ungleich brennender Schärfe als der Weiße Senf. Deshalb findet auch vor allem der Schwarze Senf als Naturheilmittel Verwendung, wo sie als Senfpflaster die Durchblutung fördern und werden gegen Rheuma und Bronchitis aufgelegt.
Als Küchengewürz werden beide Arten verwendet, je nach Geschmack.
Weißer Senf hat eine dünne Wurzel und verzweigte, bis 120 cm hohe, kantige Stängel, an denen rau behaarte, länglich-eiförmige Blätter hängen.
Von Juni bis Juli blüht der Senf an den Stängelspitzen gelb und danach können die sandfarbenen Körner aus den kleinen Schoten geerntet werden.
Der Schwarze Senf lässt sich nur anhand der etwas breiteren Blätter und der dunkleren Körner unterscheiden.