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  • Naturlexikon

Wasserpflanzen

Wasserpflanzen sind Pflanzen, die ganz oder teilweise unter Wasser leben. Sie werden anhand der Form ihres Wuchses eingeteilt und kommen als Tauch- und Schwimmpflanzen vor, wobei letztere im Grund verwurzelt oder gänzlich freischwimmend sein können. Des Weiteren zählen die Uferpflanzen dazu.  

Wichtig fürs ökologische Gleichgewicht

Die Bedeutung der Wasserpflanzen nicht nur für die hiesigen Gewässer wird häufig unterschätzt. Dabei sorgen gerade sie für ein ökologisches Gleichgewicht, indem sie das Wasser mit Sauerstoff anreichern und somit vielen Tieren überhaupt erst die Lebensgrundlage bereiten. Die Anwesenheit der Wasserpflanzen gibt Aufschluss über den Nährstoffgehalt des Gewässers. 

In Bayern existieren circa 100 Wasserpflanzenarten, von denen knapp ein Viertel als gefährdet gilt. Mit zahlreichen Bepflanzungsaktionen soll dem Aussterben dieser wichtigen Pflanzen entgegengewirkt werden.