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  • Naturlexikon

Binsenschneide (Cladium mariscus)

Binsenschneide
Binsenschneide
© bathyporeia | Quelle | Lizenz

Die Binsenschneide, auch Schneidried oder Schneide, gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Die ausdauernde und immergrüne Pflanze ist berüchtigt für ihre scharf gesägten Blätter, die Schnittverletzungen verursachen können, daher ihr Name.
Die Binsenschneide erreicht eine Höhe von 80-200 cm und wächst zumeist in größeren, artgleichen Gruppen. Sie besitzt wie alle Sauergrasgewächse einen dreikantigen Stängel, der bis zur Trichterrispe, die mit ihren Nebenspirren an die 70 cm lang werden kann, beblättert ist. Etwa 7-15 mm breit sind die scharf gezähnten Blätter.   
Die Binsenschneide siedelt überwiegend an den Rändern von kleinen bis mittelgroßen, stehenden Gewässern, tritt aber auch in Niedermooren auf. Sie bevorzugt schlammige und kalkige Böden.
In Bayern gehört die Binsenschneide laut Roter Liste zu den gefährdeten Arten und kommt dementsprechend selten vor.
Früher fand die Binsenschneide beim Decken von Hausdächern und Ställen Verwendung.