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  • Naturlexikon

Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)

Bitteres Schaumkraut
Bitteres Schaumkraut
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Das Bittere Schaumkraut, auch Falsche Brunnenkresse oder Bitterkresse genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Die mehrjährige Pflanze verfügt über mit Mark gefüllte, 10-60 cm hohe Stängel, die Ausläufer bilden. Die kurz gestielten Blätter sind
3-11-teilig gefiedert, wobei das abschließende Fiederblatt am längsten ist.   
Bis zu 20 zwittrige, meist weiße Einzelblüten sind in einer Traube von April bis Juni zusammengefasst. Im Gegensatz zur Brunnenkresse, mit der das Bittere Schaumkraut leicht verwechselt werden kann, erscheinen die Staubbeutel violett statt gelb.
Als Fruchtstand besitzt das Bittere Schaumkraut stabförmige, 2-4 cm lange Schoten, aus denen zur Reifezeit die 1-2 mm großen Samen herausgeschleudert werden. Allerdings spielt die Verbreitung über Ausläufer eine größere Bedeutung.
Die häufig vorkommende Halblichtpflanze siedelt gerne in Auwäldern und Quellfluren und dort in nährstoffreichen, lehmigen Tonböden, die von kühlem Wasser durchdrungen werden.
Das Bittere Schaumkraut ist äußerst vitamin-C-haltig und wurde früher als Heil- und Präventionsmittel gegen Skorbut verwendet.