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  • Naturlexikon

Tannenwedel (Hippuris vulgaris)

Tannenwedel
Tannenwedel
© Peter O’Connor aka anemoneprojectors
Quelle | Lizenz

Der Tannenwedel ist eine wintergrüne Wasser- oder Landpflanze mit langem, waagrecht kriechendem Rhizom, das zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) gehört, aber teilweise als eigene Familie (Hippuridaceae) geführt wird.
Als flutende Form wird der Tannenwedel bis zu 1 m lang, während er als Landform nur eine Höhe von 10-15 cm erreicht.
Die dunkelgrünen, steif abstehenden, nadelartigen Blätter können bis zu 40 cm aus dem Wasser ragen und wachsen in Quirlen. Unter Wasser sind sie bandartig und weich.
Im Juni und Juli erscheinen die meist zwittrigen, unscheinbaren, rötlich-braunen Blüten, die vom Wind bestäubt werden.
Als Fruchtstand entwickelt sich einsamige Schließfrüchte, die gerne von Vögeln verzehrt, die Samen jedoch dann wieder ausgeschieden werden. Eine weitere Verbreitungsmöglichkeit findet über das Wasser statt. Außerdem können sich Tannenwedel über Ausläufer und Winterknospen vermehren.
Die Lichtpflanze siedelt in 20-50 cm tiefen, stehenden oder träge fließenden Gewässern mit Schlammboden.
Der Tannenwedel ist eine beliebte Zierpflanze für Gartenteiche.