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  • Naturlexikon

Karotte (Daucus carota subsp. sativus)

Karottenblüten
Karottenblüten
© Harry Rose (Macleay Grass Man)
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Karotten
Karotten
© swong95765 | Quelle | Lizenz

Die Karotte, auch Möhre, Mohrrübe oder Gelbe Rübe genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Der Ursprung der Karotte liegt in Asien, wo sie seit über 4000 Jahren angebaut wird.
Nach Europa gelangte sie im 11. Jahrhundert. Bis ins 19. Jahrhundert wurden überwiegend rotviolette und gelbe Rüben angebaut, danach setzten sich dann orangefarbige Züchtungen durch, wie wir sie heute als Nahrungsmittel kennen. Diese Färbung ist sortenbedingt und wird weitestgehend durch den Anteil an Carotinoid und Chlorophyll bestimmt.  
Die zweijährige Pflanze entwickelt im ersten Jahr eine Pfahlwurzel,
die später als Speicherorgan fungiert, und eine 2-3fach gefiederte Blattrosette, die sich im zweiten Jahr in eine blütentragende, stark verzweigte, bis zu 150 cm hohe Sprossachse auflöst. Bei den zumeist zwittrigen, doppeldoldigen Blüten erfolgt größtenteils eine Fremdbestäubung durch Insekten.
Karotten bevorzugen sandige oder lehmige Böden. Der Anbau dauert bis zur Ernte je nach Sorte 70 bis 220 Tage. Danach sollte vom Anbau weiterer Doldenblütler für drei Jahre im gleichen Boden abgesehen werden, bei Befall mit Fadenwürmern sogar länger.
Als Gemüse ist die Karotte in vielerlei Hinsicht verwendbar: roh, gekocht, konserviert oder als Saft.