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  • Naturlexikon

Radieschen (Raphanus sativus var. sativus)

Radieschen
Radieschen
© Alexandre Dulaunoy | Quelle | Lizenz

Das Radieschen gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Der Name kommt vom Lateinischen „radix“ und bedeutet Wurzel. Es stammt ursprünglich aus China und wurde wahrscheinlich aus dem Schwarzen Rettich gezüchtet. Seit dem
16. Jahrhundert ist es auch in Europa bekannt, zunächst in seiner ursprünglichen länglichen Form in weißer Farbe. Die Züchtung als kleine, rote Knolle stammt aus Frankreich und gelang im 18. Jahr-
hundert.
Radieschen werden ab März unter Folien im Freiland oder ganzjährig im Gewächshaus gezogen.
Bereits nach 4-6 Wochen kann zur Ernte geschritten werden, bei längerem Warten verholzen die Knollen. Sie sollten nicht in  der Nähe von Gurken oder Wassermelonen angepflanzt werden.
Radieschen lassen sich nach der Ernte nur wenige Tage lang lagern. Am längsten frisch bleiben sie, wenn der Blätterstrunk entfernt wird und die Knollen im Kühlschrank in Wasser gelegt oder in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden.
In der Küche sind Radieschen in Salaten oder als Garnitur beliebt.
Der scharfe, deftige Geschmack entsteht durch die enthaltenen Senföle.