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  • Naturlexikon

Rote Bete (Beta vulgaris subsp. vulgaris)

Rote Bete
Rote Bete
© Dag Terje Filip Endresen | Quelle | Lizenz

Die Rote Bete, auch Rote Rübe oder Rahner genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Genau wie die Zuckerrübe und der Mangold handelt es sich bei der Roten Bete um eine Züchtung aus der Gemeinen Rübe. Sie wurde schon von den Römern in Europa verbreitet.
Die Rote Bete ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr eine aus dem Boden herausragende Rübe und eine daraufliegende Blattrosette mit mehreren länglichen, am Rand gekräuselten Laubblättern, die bis zu 30 cm lang werden können, entwickelt.
Die zumeist rundliche Rübe wird bis zu 600 g schwer und beherbergt unter ihrer dünnen Rinde festes, saftiges Fleisch, das durch den Farbstoff Betanin die typische rote Färbung annimmt.
Der Blütenstand erscheint erst im zweitem Jahr an einem bis zu 150 cm hohen Stängel. Die grün-rötlichen Blüten wachsen fünfzählig und sind zwittrig.  
Rote Beete wächst besonders gut in gemäßigtem Klima als Wintergemüse. Ausgesät wird sie zwischen April und Juli, die Ernte erfolgt für gewöhnlich 3-4 Monate später.
Die Rübe enthält eine Menge Vitamin B, Eisen, Folsäure und Kalium. Sie wird entweder als gegarte Beilage oder als roher Salat gereicht.