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  • Naturlexikon

Bachforelle (Salmo trutta forma fario)

Bachforelle
Bachforelle © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Bach-, Fluss- oder Bergforelle ist ein Raubfisch und gehört zu den Lachsfischen (Salmonidae). Die grün-schwarzbraunen oder grau-
blauen Fische mit der weißlich gelben Unterseite werden 20-80 cm lang und erreichen ein Gewicht von 1-2 kg.  
Die standorttreue Bachforelle siedelt in sauerstoffreichen, schnell fließenden Gewässern, deren Grund aus Sand oder Kies besteht. In ihrem dortigem Revier erweisen sie sich als flott schwimmende Jäger und ernähren sich von Larven, Fischchen, Schnecken und kleinen Krebsen. Nur zur Laichzeit von Oktober bis Januar verlässt die Bachforelle ihren Standort, um 1000-1500 kleine, rötliche Eier abzulegen, aus denen nach 2-4 Monaten die Fischlarven schlüpfen.  
In der Teich- und Angelwirtschaft ist die Bachforelle äußerst beliebt, da sie als ausgezeichneter Speisefisch gilt. Zudem ist sie als Wirtsfisch
für die Flussperlmuscheln von großer Bedeutung.
Eine Kreuzung zwischen ihr und dem Bachsaibling ist als Tigerforelle bekannt.
Die Bachforelle wird maximal 18 Jahre alt.