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  • Naturlexikon

Bachneunauge (Lampetra planeri)

Bachneunauge
Bachneunauge © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Das Bachneunauge gehört zu den Knochenfischen und sieht rein körperlich dem Aal ähnlich, verfügt jedoch statt eines Kiefers über Kiefernplatten und eine Mundscheibe mit Lippenzähnen und ist mit einer Länge von 10-20 cm auch wesentlich kleiner.
Die Oberseite ist grün oder blau gefärbt, die Flanken erscheinen gelblich und die Unterseite ist weiß.
Das überwiegend nachtaktive Bachneunauge verbringt einen Großteil seines bis zu 5 Jahre dauernden Lebens als Larve. Es ernährt sich von Schwebteilchen und Algenresten und siedelt im Schlick von langsam fließenden Gewässern der Äschen- und Forellenregion.
Die kurze Phase als ausgewachsener Fisch dient vornehmlich der Fortpflanzung, wofür eine körperliche Verwandlung stattfindet, in der die Geschlechtsorgane entwickelt und der Darm sich zurückbildet. Nach der Besamung und dem Laichen sterben sie.
Aufgrund zerstörter Lebensräume, insbesondere der zunehmend verschwindenden Schlickbänke, gilt das Bachneunauge als stark gefährdet.