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  • Naturlexikon

Flussbarsch (Perca fluviatilis)

Flussbarsch
Flussbarsch © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Der Flussbarsch gehört zur Familie der Echten Barsche (Percidae)
und wird durchschnittlich 15-30 cm lang und um die 2 kg schwer. Unter idealen Bedingungen kann er auch 60 cm lang werden bei
einem Höchstgewicht von 10 kg.
Der Barsch verfügt über einen gedrungeneren Kopf als der Zander,
der Mund ist mit kleinen Zähnen besetzt. Insgesamt besitzt er einen hochrückigen Körper, der mit rauen Schuppen besetzt ist. Der Rücken ist in einem dunklen Grau-grün eingefärbt und mit einer dunkel gepunkteten, geteilten Flosse versehen, deren vorderer Teil hartstrahlig und deren hinterer Teil weichstrahlig erscheint. An den grünlichen Flanken sind 6-9 senkrechte Streifen zu sehen. Der Bauch mitsamt den Brust- und Bauchflossen ist weißlich rot getönt.   
Zwischen März und Juni findet die Laichzeit statt, in der die Weibchen ca. 40000 1,5-2,5 mm große Eier pro kg Gewicht als lange Schnüre an Wasserpflanzen oder Steinen in Ufernähe ablegen.
Die jungen Fische fressen Plankton und Kleintiere, die erwachsenen hingegen Fischlaich und Jungfische.
Der Flussbarsch siedelt in stehenden und fließenden Gewässern, wobei er bei letzterem die Uferzone bevorzugt.
Das Höchstalter liegt ungefähr bei 12 Jahren.