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  • Naturlexikon

Hasel (Leuciscus leuciscus)

Hasel
Hasel © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Der Hasel gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinadae) und gilt als  Urtyp des Weißfisches. Die Körpergröße beträgt 15-30 cm bei einem Gewicht von 100 bis maximal 1000 g.
Der großschuppige Fisch besitzt eine dunkle, blau glänzende Oberseite, die Flanken schimmern silbrig und sind mit einer dunkel abgesetzten Seitenlinie  versehen. Neben den Augen verfügen die Bauch- und Afterflossen der Hasel über einen Gelbstich. Die komplette Unterseite erscheint weißlich.
Gelegentlich wird der Hasel mit dem Aitel (auch Döbel genannt) verwechselt. Auseinander zu halten sind die beiden an der beim Aitel nach außen gebogenen Afterflosse, die beim Hasel nach innen gekehrt ist, und der wesentlich tieferen Mundspalte des Aitels.
Der strömungsliebende Hasel gilt als ausgezeichneter Schwimmer und siedelt vor allem schwarmweise in fließenden Gewässern mit kiesigem oder sandigem Grund, wo er sich von Kleintieren wie Insektenlarven und Wirbellosen ernährt.
Die Laichzeit des Hasels fällt in den März und April, wofür stromaufwärts ein geeigneter flacher Platz ausgesucht wird, an dem die 2-20 Tausend klebrigen, ungefähr 2 mm großen Eier pro Weibchen überwiegend an Steinen abgelegt werden. Nach etwa 25 Tagen erfolgt der Schlupf der 7-8 mm großen Larven. Die Geschlechtsreife tritt mit Vollendung des 3. Lebensjahres ein.
Das Höchstalter beträgt 15 Jahre.