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  • Naturlexikon

Moderlieschen (Leucaspius delineatus)

Moderlieschen
Moderlieschen © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Das Moderlieschen, auch Schneiderkarpfen, Sonnenfischchen oder Zwerglaube genannt, gehört zur Familie der Karpfenfische (Cypri-nidae).
Die Körperlänge beträgt 6-12 cm, wobei die Weibchen etwas größer werden. Der stromlinienförmige Körper ist auf der Oberseite grünlich braun, die Flanken silbern mit blauem Längsstreifen und die Unterseite weißlich. Die Flossen sind gelb-weißlich transparent mit rötlichem Ansatz. Weiterhin verfügt das Moderlieschen über ein nach oben gerichtetes Maul und große Augen.
Die Laichzeit findet von April bis Juni statt. Die Weibchen legen bis zu 3500 ca. 1 mm große Eier nahe der Wasseroberfläche in Bändern an Pflanzen ab. Um die anschließende Brutpflege kümmern sich die Männchen. Nach ungefähr 10 Tagen schlüpfen dann die Jungfische, die nach einem Jahr selber geschlechtsreif werden.
Die Moderlieschen sind Schwertfische und siedeln vornehmlich in stehenden und langsam fließenden Gewässern,
wo sie sich ufernah inmitten der Wasserpflanzen aufhalten. Dort ernähren sie sich von Plankton und Insekten, die sie zum Teil auch aus der Luft fangen.
Das Höchstalter liegt bei sieben Jahren.