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  • Naturlexikon

Mühlkoppe (Cottus gobio)

Mühlkoppe
Mühlkoppe © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Mühlkoppe, auch Groppe, Koppe oder Rotzkopf genannt, ist ein kleiner Süßwasserbodenfisch. Die Körperlänge bewegt sich zwischen
12 und 16 cm bei einem Gewicht von 15-50 g. Der breite, sich nach hinten verjüngende Körper ist glatt und schuppenlos.
Die Färbung reicht von hellbraun bis grau mit einer dunklen Marmorierung.
Zur Laichzeit von Februar bis Mai heben die Männchen ein Loch unter Steinen aus, wo die Weibchen dann 100-200 Eier hineinlegen. Anschließend passen die Männchen 4-6 Wochen auf die Eier auf, bis die Jungfische schlüpfen.  
Die Mühlkoppe lebt in sauerstoffreichen Fließgewässern und kühlen Seen mit steinigem Grund in Höhen bis zu 2000 m. Dort hält sie sich tagsüber am Grund versteckt, da sie nicht gut schwimmen kann, und geht nachts auf Nahrungssuche. Sie ernährt sich vorwiegend von Krebsen und Insektenlarven.
Das Höchstalter wird mit 8 Jahren angegeben.