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  • Naturlexikon

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Regenbogenforelle
Regenbogenforelle © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Regenbogenforelle stammt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonide). Sie wurde ab 1882 in Deutschland als Zuchtfisch eingeführt und ist aufgrund vielfältiger Aussetzung in Flüsse und Seen mittlerweile weiträumig eingebürgert.
Ihr rötlich schillernders Seitenband und die schwarzen Punkte auf den Flossen hebt sie deutlich von anderen Lachfischarten ab, während der dunkelbraungrüne Rücken und der weiße Bauch häufiger bei Lachs-
fischen zu finden ist. Sie erreichen in Europa Körperlängen von durchschnittlich 40-50 cm bei einem Gewicht von maximal 6 kg.
Die Laichzeit fällt in den Dezember bis Mai. Zu dieser Zeit legen die Weibchen die Eier in zuvor gegrabene Kiesgruben, wo die Männchen sie dann besamen, woraufhin die Weibchen sie wiederum bedecken. Der Schlupf erfolgt nach 2-3 Monaten, in der die Larven sich von einem Dottersack in der Grube ernähren.
Als Jungfische leben sie in Schwärmen und fressen vorwiegend Plankton, welches in fortgeschrittenem, einzelgängerischem Alter durch Insekten, kleinere Fische und auch Artgenossen ersetzt wird. Die Zuchtfische bekommen dagegen ausschließlich Kunstfutter.
Mit etwa 2-3 Jahren erfolgt die Geschlechtsreife.
Regenbogenforellen bevorzugen sauerstoffreiches Gewässer, die bis zu 25°C warm sein dürfen, also deutlich höher als für andere heimische Forellenarten.  
Das Höchstalter liegt bei 8 Jahren.