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  • Naturlexikon

Renke (Coregonus lavaretus)

Renke
Renke © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Renke, auch Maräne und Felchen genannt, gehört zur Familie der Forellenfische oder Lachsartigen (Salmonidae).
Sie erreicht eine Körperlänge von 30-70 cm bei einem Gewicht von
1-5 kg. Besondere Kennzeichen sind spitz vorgewölbte Pupillen und eine rosa Färbung entlang der Seitenlinie und um die Kloake herum. Der Rücken ist generell blaugrün, während die Flanken silbern erscheinen.
Renken leben für gewöhnlich in tieferen Seen, in Bayern vor allem in den Voralpenseen.
Man unterscheidet dabei Schweb- und Bodenrenken. Schwebrenken halten sich mitten im See auf und ernähren sich vor allem von Krebsen und Wasserflöhen, während die Bodenrenken den Grund nach Plankton und Kleintieren absuchen.
Da die Renken den Winter über ihren Laich an der Wasseroberfläche abgeben, herrscht ab Oktober in Bayern für diesen begehrten Speisefisch eine Schonzeit. Nach der Befruchtung sinkt der Laich daraufhin zum Gewässergrund herab, wo bis Ende des nächsten Winters aus ihm schließlich die Larven schlüpfen, die wiederum sofort an die Wasseroberfläche steigen und nach drei Jahren um die 250 g wiegen.
Renken können ein Alter von 10 Jahren erreichen.