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  • Naturlexikon

Schmerle (Noemacheilus barbatulus)

Schmerle
Schmerle © St. Anne Stiftung
(CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Schmerle oder Bartgrundel gehört zur Familie der Karpfenartigen (Cypriniformes) und ist mit 8-16 cm Länge bei einem Gewicht von etwa 20 g ein kleinerer Bodenfisch.
Der walzenförmige, mit winzigen Schuppen besetzte Körper hat eine beige bis bräunliche gefärbte Oberseite, die dunkle Flecken aufweist. Die Unterseite ist dagegen weißlich. Das Maul ist mit 6 Barteln versehen.  
Über eine dicke Schleimhaut und die zusätzliche Option der Darmatmung kann die Schmerle ihre Sauerstoffzufuhr regulieren.
Die Laichzeit findet vom März bis Mai statt, wo pro Weibchen 500-3000 etwa 1 mm große, klebrige Eier auf kiesig-steinigem Grund abgelegt werden, die bis zum Schlupf von den Männchen bewacht werden. Beide Geschlechter verzeichnen zu dieser Zeit einen Laichausschlag.
Nach ungefähr einem Jahr werden die Jungfische geschlechtsreif.
Schmerlen siedeln in den flachen Bereichen schnell fließender Bäche und Flüsse und verstecken sich tagsüber dort unter Steinen und Wasserpflanzen.
Sie ernähren sich von Wirbellosen, Insektenlarven und Fischlaich.
Das Maximalalter wird mit 7 Jahren angegeben.