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  • Naturlexikon

Fadenmolch (Lissotriton helveticus oder Triturus helveticus)

Fadenmolch
Fadenmolch
© Laurent Lebois | Quelle | Lizenz

Beim Fadenmolch erreichen die Weibchen eine Länge von 9,5 cm, während die Männchen im Durchschnitt einen Zentimeter kleiner sind. Der Rücken ist generell braun, während die Flanken eine gelbbraun erscheinen. Eher weißlich gehalten ist dagegen die Bauchgegend, die allerdings zur Paarungszeit einen Stich ins
Gelbliche aufweist. Im Gegensatz zum Teichmolch ist die Kehle
ohne Punktmusterung.
Auffällig ist bei der Wassertracht der Männchen ein knapp 1 cm langer Faden, der aus dem Schwanzende entwächst, und große, dunkle Schwimmhäute an den Hinterfüßen.
Ab Februar oder März werden die Laichgewässer aufgesucht, die Paarung vollzogen und von März bis Mai maximal 450 Eier pro Weibchen abgelegt.
Die Larven des Fadenmolches, die bis zu 4 Monate Entwicklungszeit benötigen, um ein Landtier zu werden, sind nicht von denen des Teichmolches zu unterscheiden.
Da die Fadenmolche gerne in den Laubwäldern der Mittelgebirge siedeln, kommt es des Öfteren zu Vergesellschaftungen mit dem Bergmolch.