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  • Naturlexikon

Teichmolch (Lissotriton vulgaris oder Triturus vulgaris)

Teichmolch
Teichmolch
© Jürgen Mangelsdorf | Quelle | Lizenz

Der Teichmolch, oder Streifenmolch, erreicht eine Länge von maximal 11 cm. Die Oberseite ist von bräunlicher Farbe, während der Bauch gelblich oder orange erscheint. Weiterhin befinden sich am ganzen Körper große, rundliche Flecken, die beim Männchen dunkler und ausgeprägter sind. Diese verfügen zudem auch über eine Wassertracht mit hohem, gewelltem Kamm vom Nacken bis zum orangefarbenen und bläulichen Schwanzende. Im Gegensatz dazu besitzt das Weibchen als Kennzeichen 5 Längsstreifen auf dem Kopf.  
Ab März findet die Paarungszeit in und an Gewässern statt. Der Laich, etwa 100-300 bräunliche Eier, wird im Mai oder Juni an Wasserpflanzen abgelegt, woraus nach 1-3 Wochen die Larven schlüpfen, die nach weiteren 2-3 Monaten die Wandlung zum Landtier vollziehen.
Der ausgewachsene Teichmolch ist ab Juli überwiegend in halboffenen Landschaften anzutreffen, wo er sich tagsüber unter Steinen und Laub versteckt, um des Nachts auf Insektenjagd zu gehen.
Im Oktober oder November werden als Winterquartiere meist Erdlöcher aufgesucht.
Der Teichmolch gilt als die anpassungsfähigste Amphibie in unseren Breitengraden und verfügt deswegen auch über einen recht stabilen Bestand.