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  • Naturlexikon

Unken (Bombina)

Gelbbauchunke
Gelbbauchunke
© Aah-Yeah | Quelle | Lizenz

Die Unken werden bis zu 5 cm lang und haben einen flachen Körperbau. Ihre Oberseite ist in Brauntönen gehalten mit großen Warzen durchsetzt, die ein brennendes Sekret absondern können.
An der Unterseite lässt die jeweilige Farbgebung der Gelbbauchunke (Bombina variegata) und Rotbauchunke (Bombina bombina) eine äußerst leichte Unterscheidung der beiden heimischen Unkenarten zu. Wobei die Gelbbauchunke in Bayern bei weitem die häufigere Art darstellt, da sie auch im Gebirge  in Höhen bis zu 1800 m zu finden ist.
Weitere Unterscheidungen sind anhand der Laichzeit (Gelbbauchunke: März-Juni; Rotbauchunke: April-Juli) und den glockenartigen Rufen der Männchen mit ihren zwei inneren Schallblasen (Rotbauchunken sind dabei deutlich lauter als Gelbbauchunken) möglich.
Während Gelbbauchunken etwa 170 Eier legen, können es bei den Raotbauchunken bis zu 300 sein, die entweder einzeln oder als Ballen zu etwa 30 Eiern zwischen Wassergräsern versteckt werden. Die Gelbbauchunken verwenden zu diesem Zweck dafür zeitweise austrocknende Tümpel, während die Rotbauchunken stehende Gewässer bevorzugen. Beide Arten überwintern auf dem Trockenen und suchen sich hierfür Bodenverstecke.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, Schnecken und Würmern.
Ebenfalls identisch ist Verhalten beider Arten bei Gefahr: Die Unken drehen sich dafür schnellstmöglich auf den Rücken und präsentieren die grellfarbene Unterseite, um potentielle Feinde zu erschrecken.