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  • Naturlexikon

Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Haushahn
Haushahn
© Jean (Just chaos) | Quelle | Lizenz

Das Huhn ist ein Vertreter aus der Familie der Fasane und dient dem Menschen bereits seit mehreren tausenden von Jahren als Eier- und Fleischlieferant. Eine Henne kann pro Jahr ca. 250 bis 300 Eier legen, die ihr jedoch weggenommen werden müssen, da sie sonst sofort über drei Wochen hinweg zu brüten beginnt. Dieser Bruttrieb ist bei Hennen aus Mastbetrieben nahezu weggezüchtet. Dies wird durch eine Aufzucht der Küken in Brutkästen erreicht. Über die bedenklichen Bedingungen in den Legebatterien finden immer wieder öffentliche Diskussionen statt, doch solange die billigen Eier aus solchen Betrieben gekauft werden, wird sich wohl wenig daran ändern.
Je nach Rasse wiegt das Geflügel 1,5 bis 5 kg. Der Hahn oder auch Gockel ist bei gleicher Abstammung ungefähr 1 kg schwerer als die Henne.
Ein besonderes Merkmal des Huhns ist der rote Kamm, der beim Hahn deutlich größer als bei der Henne ist. Außerdem besitzt der Hahn einen sichelförmigen Schwanz und einen Sporn über der Hinterzehe, der ihm als Waffe dient.
Das Federkleid der Hühner fällt je nach Art recht unterschiedlich aus, wobei das des Hahns farbenprächtiger ist. Wegen der Haltung in Ställen haben die Flügel im Lauf der Zeit ihre Spannkraft eingebüßt und dienen heutzutage nur noch dem Rumflattern bei Paarungen, Kämpfen und Fluchten. Kurze Flüge von ein paar Metern Weite können ebenfalls bewältigt werden.
Freilaufende Hühner fressen Gras, Körner, Würmer, Schnecken, Insekten und sogar Mäuse. In Bayern gibt es vereinzelt auch noch wildlebende Hühnerpopulationen wie das Auer-, das Bläss-, das Birk- und das Rebhuhn.
Die Lebenserwartung eines Huhns, sofern es nicht zuvor geschlachtet wird, liegt bei sieben bis neun Jahren.