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  • Naturlexikon

Hauspferd (Equus ferus caballus)

Stute mit Fohlen
Stute mit Fohlen
© Sini Merikallio | Quelle | Lizenz

Pferde gehören wie auch die Esel zur Familie der Unpaarhufer, die auf eine Geschichte von 55 Millionen Jahre zurückblicken kann. Sie haben als Last-, Arbeits- und Reittiere eine wichtige Bedeutung für den Menschen und werden seit schätzungsweise 5000 Jahren gehalten.
Das männliche Pferd wird üblicherweise als Hengst, das weibliche als Stute und Jungtiere werden als Fohlen bezeichnet.
Ausgewachsene Pferde haben eine Schulterhöhe von 40 bis 220 cm (ab 148 cm gelten sie als Großpferde, darunter als Ponys) mit einem Schweif von 30 bis 60 cm Länge und wiegen je nach Rasse zwischen 90 und 1200 kg.
Das dichte und überwiegend kurze Fell kann eine weiße, graue, braune oder schwarze Färbung aufweisen, Durchmischungen sind möglich.
Pferde besitzen nur eine ausgebildete Zehe, weshalb sie auch als Einhufer bezeichnet werden. Sie verdauen wie alle Unpaarhufer (dazu gehören ebenfalls die Nashörner, Tapire und Zebras) mit einem bis zu 26 Meter langen Darm, was sie von den Wiederkäuern unterscheidet, sind allerdings genau wie diese reine Pflanzenfresser.
Nach einer Tragzeit von 11 Monaten gebiert die Stute meist nur ein einziges Fohlen, das mit einem Gewicht von um die 10% des Muttertieres bereits sehr weit entwickelt ist. Wenige Stunden nach der Geburt lernt das Fohlen laufen.  
Wildpferde erreichen ein Höchstalter von 40 Jahren, in menschlicher Haltung können es auch 50 werden, wobei Ponys generell älter als Großpferde werden.
In Bayern gibt es rund 130.000 Pferde.