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  • Naturlexikon

Bartfledermäuse

Bartfledermaus
Kleine Bartfledermaus
© Gilles San Martin | Quelle | Lizenz

Die Bartfledermäuse gehören zur Gattung der Mausohren (Myotis) innerhalb der Familie der Glattnasen (Vespertilionidae). 

Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)

Die Kleine Bartfledermaus besitzt eine Körpergröße von 3,5-5 cm bei einem Gewicht von maximal 9 g und einer Flügelspannweite von etwa 20 cm.
Das Rückenfell ist hell- bis graubraun, das Bauchfell grau.
Gesicht, Flügel und Ohren sind  schwarz.
Als Sommerquartiere werden Spalten an Gebäuden und seltener an Bäumen aufgesucht, als Winterquartiere hingegen werden Höhlen oder Keller gewählt.
Am liebsten jagt die Kleine Bachfledermaus an Waldrändern, entlang von Fließgewässern oder Hecken in einer Höhe von 1-6 m, kann aber ebenfalls in offenen Landschaften zurechtkommen.
Die Paarung findet im Herbst statt und die Jungtiere kommen im Juni zur Welt.
Sie gilt als stark gefährdet und ist streng geschützt.

Große Bartfledermaus (Myotis brandtii)

Die Große Bartfledermaus oder Brandtfledermaus ist geringfügig größer als ihre Verwandte und unterscheidet sich hauptsächlich durch ihren goldbraunen Schimmer des Rückenfells und die hellbraune Färbung des Gesichts, der Ohren und der Flügel.
Sie lebt und jagt überwiegend in Wäldern in der Nähe von Gewässern und meidet menschliche Siedlungen weitestgehend. Sie gilt als ortstreu.
Die Winterquartiere werden von November bis April bezogen, die Wochenstuben von Mai bis August, wo im Juni auch meist ein Jungtier pro Weibchen geboren wird.
Als Höchstalter sind 38 Jahre nachgewiesen.
Sie kommt nahezu überall in Bayern vor, allerdings in nicht besonders großen Beständen und gilt deshalb als stark gefährdet.