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  • Naturlexikon

Fransenfledermaus (Myotis nattereri)

Fransenfledermaus
Fransenfledermaus
© Ján Svetlík | Quelle | Lizenz

Die Fransenfledermaus gehört zur Gattung der Mausohren innerhalb der Familie der Glattnasen (Vespertilionidae). Ihren Namen bekam sie aufgrund der aufgestellten Haare an der Schwanzflughaut.
Sie erreicht eine Körperlänge von 4-5 cm bei einem Gewicht von 5-10 g und einer Flügelspannweite von bis zu 28 cm.
Die Oberseite ist bräunlich-grau gefärbt, die Unterseite dagegen weißlich-grau.
Als besonderes Kennzeichen verfügt die Fransenfledermaus über kleine Ohren, die nur 2 cm lang werden.
Die Sommerquartiere sind zumeist Löcher an Gebäuden, die sie alle paar Tage wechselt. Im Winter bevorzugt sie Höhlen, Bunker oder Keller.
Sie ernährt sich neben Fluginsekten auch von Raupen und Spinnen, die sie bodennah im Wald jagt.
Durch Fassadenerneuerungen haben die Fransenfledermäuse Schwierigkeiten geeignete Quartiere zu finden und sind deshalb rar geworden. Aus diesem Grund stehen sie auch unter Naturschutz.
Das Maximalalter beläuft sich auf 17 Jahre.