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  • Naturlexikon

Habicht (Accipiter gentilis)

Habicht
Habicht mit Beute
© Iosto Doneddu | Quelle | Lizenz

Der Habicht gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae).
Seine Körperlänge beträgt 49-64 cm bei einer Flügelspannweite von 90-120 cm und einem Gewicht von 0,5-2 kg, wobei die Weibchen deutlich größer und schwerer sind.
Die weiße Unterseite ist bei beiden Geschlechtern dunkel gebändert, während die Oberseite bei den Weibchen braun und bei Männchen grau erscheint. Die Beine und der Schnabelansatz sind durchgängig gelb.
Der Lebensraum des Habichts umfasst Wälder und freistehende Bäume. Als Brutplätze werden ausschließlich auf alten Baumbeständen Horste errichtet oder übernommen. Diese Reviere werden dann durch Überwachungsflüge und Rufe (lautes „Gickern“) markiert.
Die Jagd erfolgt sowohl in bodennahem, wendigem Flug als auch im Ansitz, seltener direkt auf dem Boden.
Als Beute kommen kleine bis mittelgroße Vögel auch als Nesträuber und Säugetiere (Mäuse, Kaninchen, Maulwürfe) in Frage.
Um Gefügelzüchtungen zu schützen, haben sich in vielen Gegenden abergläubische Praktiken entwickelt, so gelten etwa in der Oberpfalz drei herausgerissene Habichtfedern als wirksamer Schutz gegen Habichtübergriffe.
Die Ablage von 1-5 entweder blassgrünen oder blassblauen Eiern fällt in den März und April. Daran schließt sich die 5-6 wöchige Brutzeit an. Nach weiteren 3-6 Wochen verlassen die Jungvögel das Nest.
Das Höchstalter von Habichten liegt bei 25 Jahren.