Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Steinadler (Aquila chrysaetos)

Steinadler
Steinadler
© Jarkko Järvinen | Quelle | Lizenz

Der Steinadler gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) und kommt in Deutschland nur noch in den Bayerischen Alpen mit knapp über 50 Brutpaaren vor. Er unterliegt einer ganzjährigen Schonzeit und regeneriert sich nach der Beinahe-Ausrottung wieder langsam.
Die Körpergröße der Weibchen liegt bei maximal 1 m bei einer Flügelspannweite von 2,2 m und einem Gewicht von bis zu 6,5 kg,
die Männchen sind jeweils deutlich kleiner.
Das Gefieder ist dunkelbraun bis auf den goldgelben Nacken und die unterseits weiß durchsetzten Schwingen und Schwanzfedern. Die einzelnen Schwingen erscheinen im Flug gespreizt.
In Europa ist der Lebensraum zumeist auf Gebirge beschränkt, wo Steinadler hangnah ihre Beute jagen, die über doppelt so groß wie sie selbst sein können. Dazu zählen vor allem Alpenmurmeltiere, Steinbockkitze und Gämsen, aber auch Vögel.
Die Brutzeit fällt in den März und April und dauert etwa 6 Wochen. Normalerweise legt das Weibchen 2-3 matt-
weiße, bräunlich-graue Eier. Nach dem Schlupf verbleiben die Nesthocker vor dem ersten Ausflug bis zu 10 Wochen im Nest und danach noch mal 5 Monate in Nestnähe, bis sie das Revier der Eltern schließlich verlassen.
Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 35 Jahren.