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  • Naturlexikon

Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)

Wasserfledermaus
Wasserfledermaus
© Gilles San Martin | Quelle | Lizenz

Die Wasserfledermaus ist ein Mausohr (Myotis) und gehört zur Familie der Glattnasen (Vespertilionidae). Sie ist die nächste Verwandte der Teichfledermaus (Myotis dasycneme), die im Norden Deutschlands beheimatet ist.
Sie erreicht eine Körpergröße von 4,5-5,5 cm bei einem Gewicht von 7-15 g und einer Flügelspannweite von 24-27 cm.
Typisch für sie sind ihre großen Füße und ihr karg behaartes, rotbraunes Gesicht.
Sie lebt überwiegend in Wäldern und dort in Baumhöhlen. Ein Fluss als Jagdrevier darf in bis zu 2 km Entfernung liegen. Dort erbeutet sie Wasserinsekten unmittelbar über der Oberfläche oder fischt sie direkt aus dem Wasser.
Die Paarung wird in den Winterquartieren vollzogen, die Jungtiere kommen jedoch erst Ende Juni zur Welt und werden selber nach etwa 1 Jahr geschlechtsreif.
Die Wasserfledermaus ist eine häufig anzutreffende Art und gilt demnach als nicht gefährdet.
Sie werden um die 3 Jahre alt.