Das fränkische Schäufele ist eine Schweineschulter, die mit Knochen und Schwarte geschmort wird. Namensgebend ist der Knochen, der wie eine kleine Schaufel, eben ein Schäufele, geformt ist. Je nachdem, in welchem Teil Frankens man sich befindet, werden auch Schäuferla, Schäuferle oder Schäufelchen angeboten.
Zubereitung
Bei der Zubereitung des Schäufeles wird vor dem Schmoren die Schwarte mit einem Messer rautenförmig eingeschnitten. Nach dem Würzen mit Salz und Pfeffer wird der Braten dann zusammen mit Suppengemüse, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch mit dem Knochen nach unten in einen Bräter gelegt und für etwa 2,5 Stunden im Ofen geschmort. Die Kruste muss dabei immer wieder mit Brühe übergossen werden, damit sie schön braun, aber nicht schwarz wird. Zum Schluss wird das Schäufele mit Bier übergossen oder mit Honig bestrichen. Perfekt gelungen ist es, wenn sich das Fleisch fast von alleine vom Knochen löst und die Kruste richtig kross ist, aber weder steinhart noch zäh.
Als Beilagen werden typischerweise Kartoffelklöße aus rohen Kartoffeln, gemischter Salat, Sauerkraut oder Rotkohl gereicht.
Vegane Variante
Für VeganerInnen und VegetarierInnen gibt es unter https://forum.xn--kche-nord-07a.de/viewtopic.php?t=117698 ein Rezept für ein veganes Schäufele. Probiert es doch gerne mal aus.
Guten Appetit, egal bei welcher Variante, wünscht eure St. Anne Stiftung!
