Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können
  • Naturlexikon

Alpen-Sonnenröschen

Alpen-Sonnenröschen
Alpen-Sonnenröschen
© Kulac | Quelle | Lizenz
Alpen-Sonnenröschen
Alpen-Sonnenröschen
© Hans | Quelle | Lizenz

Das Alpen-Sonnenröschen ist ein sehr niedrig wachsender Strauch. Es erreicht eine Höhe zwischen 3 und 15 cm. Man bezeichnet es deshalb auch als Zwergstrauch oder auch Halbstrauch. Es gehört zur Gattung der Sonnenröschen und ist Teil der Familie der Zitrosengewächse. Der erste Bestandteil des wissenschaftlichen Namens, Helianthemum alpestre, setzt sich zusammen aus dem griechischen helios, Sonne, und anthemos, Blume. Dies weist auf die gelb-strahlenden Blütenblätter dieser Pflanze hin. Die Laubblätter sind grün.

Bis auf einer Höhe von 2450 m zu finden
Man findet das Alpen-Sonnenröschen im alpinen Bereich bis zu einer Höhe von 2450 Metern. In Bayern sichtet man es z.B. auf dem Schlunghorn-Gipfel im Hagengebirge, dieses befindet sich am östlichen Rand des Nationalparks Berchtesgaden. Die Pflanze braucht frischen und kalkhaltigen Boden. Sie wächst auf Wiesen wie auch in Felsspalten. Die Blütezeit ist zwischen Mai und August, abhängig von der Höhenlage und dem Klima. Der Zwergstrauch ist immergrün, d.h. er behält das ganze Jahr über seine Blätter.

Gefährdungsstatus

War das Alpen-Sonnenröschen in der Roten Liste Bayern 2003 noch auf der Vorwarnstufe, gilt es in der Fassung von 2018 mittlerweile als ungefährdet.