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  • Naturlexikon

Weiher und Teiche in Bayern

Das Wort Weiher leitet sich vom Lateinischen „vivarium“ ab und bedeutet soviel wie „belebter Behälter“. Es bezeichnet ein das ganze Jahr über Wasser führendes, natürliches und stehendes Flachgewässer ohne Zu- oder Abfluss.
Ein Teich hingegen ist künstlich angelegt und verfügt über einen regulierbaren Zu- und Abfluss.

Umgangssprachlich werden die beiden Begriffe häufig gleichartig verwendet.
Bestes Beispiel sind die unzähligen Karpfen- und Forellenweiher in Bayern, bei denen es sich eigentlich um Teiche handelt.

Weiher und Teiche sind reinste Biotope, da bei ihnen das Sonnenlicht bis zum Grund reicht und es somit Wasserpflanzen ermöglicht wird, sich ungehindert auszubreiten. Aber auch Tieren ermöglicht es einen überwiegend friedlichen Lebensraum. Neben laichenden Fischen, Fröschen und Kröten finden Vögel dort im Schilf ihren Brutplatz. Libellen und Schmetterlinge koexistieren mit Schnecken, Spinnen und Nagetieren. Und Algen, Pilze, Flechten und Blütenpflanzen gedeihen prächtig.

Die Erhaltung bestehender Weiher und die Erschaffung neuer Teiche bedeuten also ganz allgemein einen enormen Beitrag zum Naturschutz.