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  • Naturlexikon

Waldschneckling (Hygrophorus nemoreus)

Waldschneckling
Waldschneckling
© Strobilomyces | Quelle | Lizenz

Der Waldschneckling entstammt der Familie der Schnecklinge, die viele essbare Pilze umfasst. Der auch als Hainschneckling bekannte Pilz ist eines dieser essbaren Exemplare. Er riecht etwas nach Mehl, verfügt über dickes Fleisch mit zugleich fester und elastischer Struktur. Den Geschmack bezeichnet man als milde. Da der Pilz aber, nicht nur in Bayern, relativ selten und verstreut vorkommt, sollte man davon absehen, ihn zu essen.

Aussehen



Der Hut ist gewölbt, die Lamellen dicklich und relativ breit. Die Hut-Breite liegt zwischen 4 und 10 cm, der Stil erreicht eine Länge von 5 bis 9 cm. Farblich bewegt sich der Waldschneckling zwischen orange und gelblich-weiß. 



Wann und wo man ihn findet



Man sichtet den Waldschneckling vor allem zwischen August und November, insbesondere in Laubwäldern mit kalkreichem Boden, unter Eichen und Edelkastanien. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Isabellroten Schneckling (essbar), dem Orange-Schneckling (ungenießbar), dem Wiesen-Ellerling (essbar) und dem Riesen-Rötling (teils tödlich giftig).

Genereller Hinweis: Trotz der Beschreibung und Bebilderung der verschiedenen Pilzarten in unserem Naturlexikon übernehmen wir keine Garantie dafür, dass der jeweilige Pilz, den man in der Natur sammelt, auch genießbar ist. Generell besteht Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren bis hochgiftigen Pilzen, wenn man sich nicht völlig sicher ist. 

Zudem kommt es auf Aspekte wie zum Beispiel die richtige Zubereitung oder die Kombination mit Alkohol an, die stets höchst individuell sind. Wir können keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben bzw. der Bilder geben.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den örtlichen Pilzberater. Hier finden Sie eine Liste der bayerischen Pilzberater: www.pilze-bayern.de/index.php/pilzberatung. Bei einer Pilzvergiftung versuchen Sie, die Ratschläge der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zu befolgen: https://www.dgfm-ev.de/speise-und-giftpilze/vergiftungen

Zum Thema Pilze und Strahlung (nach Tschernobyl 1986), insbesondere in Bayern, empfehlen wir als weitere Informationsquellen das Bundesamt für Strahlenschutz: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/pilze-wildbret/pilze-wildbret.html. Für genauere Abfragen von Messwerten das Bayerische Amt für Umwelt: http://www.lfu.bayern.de/strahlung/umrei/strvgprobe.