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  • Naturlexikon

Lurche (Amphibia)

Die Lurche sind die ältesten Landwirbeltiere der Erde. Den Beginn ihres Lebens verbringen sie zumeist als Larven im Wasser, um danach zwischen dem Land und dem nassen Element hin und her zu wechseln. Daher stammt auch die Bezeichnung Amphibie, die „doppellebig“ oder „auf beiden Seiten lebend“ bedeutet. Im Larvenstadium besitzen die Amphibien Kiemen, später als erwachsene Tiere dann einfache Lungen. Ebenso können sie über die Haut atmen, mit der sie, da sie nicht trinken, auch Wasser aufnehmen. Die Amphibienhaut ist dünn und glatt, dazu oftmals warzig und glitschig.

Junge Amphibien bevorzugen als Kaulquappen pflanzliche Nahrung, nach dem Übergang zum Landtier Insekten und Spinnen, die zumeist mit klebriger Zunge gefangen und daraufhin im Ganzen geschluckt werden. Größere Amphibien vermögen es, auch kleinere Wirbeltiere zu fressen. Nicht selten fressen sie sich auch gegenseitig (Kannibalismus). Die Lurche selbst werden häufig die Beute von Säugetieren, Reptilien, Vögeln und Fischen, weshalb sie auch für eine große Nachkommenschaft sorgen müssen. Dafür muss ein Großteil der Lurche das Wasser aufsuchen, in das sie dann ihre Eier, den so genannten Laich, ablegen.
Sämtliche Lurcharten in Bayern stehen unter Naturschutz.